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Befehlssyntax der X-Funktionen

Die allgemeine Syntax zum Ausführen einer X-Funktion per Skript lautet wie folgt:

xfname [-options] arg1 arg2...argM:=value... (argN:=value)

Die Werte für jedes Argument können an die X-Funktion gerichtet werden, indem man nur die Werte in der genauen Reihenfolge, wie sie in der X-Funktion festgelegt sind, eingibt. Die Werte können auch mit der Schreibweise argument_name := argument_wert an die X-Funktion gerichtet werden. In diesem Fall können die Argumente in beliebiger Reihenfolge angegeben werden.

Beispielsweise kann auf die X-Funktion "smooth" unter der Kategorie "Signalverarbeitung" zugegriffen werden, indem Folgendes (oder Ähnliches) in der Befehlsaufforderung eingegeben wird:

smooth (1,2) npts:=5 method:=SG b:=1

Durch Drücken von <ENTER> werden die Daten in den Spalten 1 und 2 mit der "Savitzky-Golay"-Methode und einem 5-Punkte-Fenster und der Grenzbedingung = "reflect" geglättet. Beachten Sie, dass das Festlegen der Eingabespalten ohne Argumentname auf diese Weise funktioniert, weil dies das erste Argument ist, das vom Befehl erwartet wird. Beachten Sie außerdem, dass in diesem Beispiel die übrigen Argumente in beliebiger Reihenfolge und daher auch mit dem Argumentnamen angegeben sind. Es ist auch nicht notwendig, den gesamten Argumentnamen einzugeben -- der erste Buchstabe des Argumentnamens (oder mehrere Buchstaben, um Namenskonflikte zu vermeiden) ist ausreichend.

Die folgenden Optionen sind beim Aufrufen einer X-Funktion durch Skript verfügbar:

Inhalt

Ein Design festlegen=

-theme

Dieser Parameter erlaubt das Festlegen eines bereits gespeicherten Designs als Eingabe für die X-Funktion. Benutzerdefinierte Designs können bei Verwendung des X-Funktion-Dialogfelds gespeichert werden. Die Designdatei enthält dann für jeden Parameter die vom Anwender gewählten Einstellungen. Solche Designdateien bieten einen schnellen Weg zum Festlegen von Werten für mehrere Parameter.

Beispiel:

smooth (1,2) -t FivePtAdjAve

In diesem Beispiel werden die Parameter für die Glättungsfunktion nach der Designdatei “FivePtAdjAve” festgelegt, die zuvor vom Anwender erstellt wurde. Designdateien haben die Endung “.OIS” und werden standardmäßig im Unterverzeichnis \Themes des Anwenderordners gespeichert.

Neuberechnung steuern

-recalculate

Mit diesem Parameter können Sie die Neuberechnung der Ausgabe steuern, wenn die Eingabe geändert wird. Die möglichen Optionen sind 0 für "Keine", 1 für "Automatisch" und 2 für "Manuell". Bitte lesen Sie die entsprechende Dokumentation in den X-Funktion-Dialogfeldern, um weitere Einzelheiten zu erfahren.

Das verbundene Dialogfeld zeigen

-dialog

Dieser Parameter öffnet ein interaktives Dialogfeld zum Festlegen der Parameter für die X-Funktion.

Beispiel:

smooth method:=2 npts:=25 -d

In diesem Beispiel werden die Methode und npts-Parameter im Befehl selbst festgelegt. Der Parameter –d öffnet anschließend das Dialogfeld für diese X-Funktion, in dem die Werte für diese beiden Parameter bereits eingetragen sind.

Auf die Hilfe "Kurzbeschreibung" der X-Funktionen zugreifen

-help

Dieser Parameter zeigt eine "Kurzbeschreibung" für die X-Funktion an, die u.a. eine einzeilige Beschreibung des Befehls, Beispiele zu ihrer Verwendung und Details zu den verschiedenen Ein- und Ausgabeparametern und ihre möglichen Standardwerte enthalten.

Daten in Arbeitsmappen und Matrixmappen ansprechen

Es gibt eine flexible Syntax zum Festlegen der Eingabe- und Ausgabedaten für X-Funktionen. Daten bestehen zum Beispiel aus einer Arbeitsblattspalte, einem Arbeitsblattzellenbereich, einer Matrixobjekt in einem Matrixlayer, einer Grafik in einem Diagramm etc. Informationen zum Festlegen von Eingabe- und Ausgabedaten in der Befehlszeile finden Sie in der Programmierungshilfe.