64-Bit-Applikation
Origin 8.6 ist in zwei nativen Versionen verfügbar: 64 Bit und 32 Bit. Die 64-Bit-Applikation bietet:
- Verbesserte Speicherverwaltung
- Verbesserte Bearbeitung von großen Datensätzen
- Einschränkung der Speicherkapazität nur durch Hardware (32-Bit-Applikation beschränkt auf 2 GB)
Hinweis: Einzelne Arbeitsblattspalten und Matrizen sind auf jeweils 90 Millionen Elemente beschränkt.
HINWEIS: Es gibt einige bekannte Probleme der 64-Bit-Version von Origin wie fehlende Import- und Exportformate aufgrund der Nichtverfügbarkeit von 64-Bit-kompatiblen DLLs von Dirttanbietern. In unseren Release Notes stellen wir Ihnen eine vollständige Liste der Einschränkungen bereit. Bitte beachten Sie ebenfalls, dass Sie beide Versionen, 32 Bit und 64 Bit, auf einem 64-Bit-Rechner installieren und ausführen können.
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Zoomen und Scrollen innerhalb des Diagrammlayers

Mit Maus oder Scrollrad bzw. Tastatur können Sie im Diagrammlayer entweder in X- oder Y-Richtung zoomen und scrollen. Identifizieren Sie schnell einen interessanten Bereich in den Daten und verwenden Sie Hilfsmittel wie die Minitools, um Ihre Datenauswahl zu analysieren. |
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Automatisches Verbergen von andockbaren Fenstern
Sie können andockbare Fenster wie den Projekt Explorer, die Schnellhilfe und das neue Meldungsprotokollfenster automatisch verbergen. Dadurch schaffen Sie Platz auf der Benutzeroberfläche von Origin und haben ggf. trotzdem einfachen Zugriff auf diese automatisch verborgenen Fenster. Einige Fenster wie das Meldungsprotokoll werden zwischendurch angezeigt, auch wenn der Modus Automatisch im Hintergrund eingeschaltet ist, um über wichtige Meldungen zu informieren. |
Klicken Sie auf die Schaltfläche Automatisch im Hintergrund, um das frei bewegliche Fenster zu verbergen.
Automatisches Verbergen des Projekt Explorers |
Minitools
Ausgehend von Anfragen seitens unserer Benutzer, wurden drei neue Minitools für diese Version entwickelt:
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Erkennen Sie automatisch den X-Achsentyp und legen Sie
eine geeignete Anpassungsfunktion fest. Das Ausklappmenü kann verwendet werden, um Daten zu ändern, Funktionen zu ändern, zum Dialogfeld NLFit zu wechseln, Asymptoten zu zeigen oder zu verbergen oder das Dialogfeld X/Y suchen zu öffnen.
Minitool Sigmoidaler Quick Fit
Interpolieren Sie die Eingabekurven, um die
nahesten Kurvenschnittpunkte zu suchen. Sie können die Kurvenschnittpunkte in der grafischen Datenauswahl (ROI) auf dem Diagramm markieren und beschriften.
Minitool Kurvenschnittpunkte
Fügen Sie dem Diagramm mehrere Markierungen hinzu. Ziehen Sie an dem Markierungselement oder geben Sie einen X-Wert in das Dialogfeld ein, um die Markierung auf dem Referenzlayer zu positionieren.
Vertikaler Cursor
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Netz-/Radardiagramm

Dieser neue Diagrammtyp eignet sich insbesondere zum Anzeigen und Vergleichen von multivariaten Daten. Mit einem benutzerdefinierten Dialogfeld können Sie die Achsen steuern. Es ist sogar möglich, für jede Achse eine unterschiedliche Skalierung festzulegen. Bei wenigen Datensätzen kann Origins Funktion der Farbtransparenz verwendet werden, um Datensätze zum Vergleich übereinander zu legen. Bei vielen Datensätzen bietet es sich an, die Zeichnungseigenschaften einzurichten, dann die Datensätze in mehrere Layer aufzuteilen und diese dann nebeneinander zu vergleichen. |
Das Radardiagramm wird vorrangig zum Vergleichen von Daten verwendet.
Radardiagramm
Klicken Sie doppelt auf eine Achse, um das
Dialogfeld Achsen zu öffnen und jede
radiale Achse benutzerdefiniert anzupassen. |
Parametrische Funktionsdiagramme
Erstellen Sie 2D-Funktionsdiagramme mit parametrischen Gleichungen. Sie haben die Möglichkeit, Ihre favorisierten Gleichungen als Designs zu speichern, um sie wiederholt verwenden zu können. Sie können die Zeichnungsparameter im Dialogfeld Details Zeichnung jederzeit ändern und die Einstellungen durch Kopieren und Einfügen von einem Diagramm auf ein anderes übertragen. |
Geben Sie parametrische Gleichungen für X(t) und Y(t) ein, um das Verhältnis von X und Y auszudrücken.
Erstellen von parametrischen 2D-Funktionsdiagrammen
Um das Diagramm zu ändern, klicken Sie doppelt auf die
Zeichnung, um die Registerkarte Funktion zu öffnen.
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Statistik: Multivariate Analyse (nur Pro)
Vier häufig verwendete multivariate Hilfsmittel sind nun in Orign 8.6 verfügbar:
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Die Hauptkomponentenanalyse (PCA) wird verwendet, um die Varianz-Kovarianz-Struktur von Variablen durch lineare Kombinationen zu erklären. Sie wird häufig als eine Dimensionalität reduzierende Technik eingesetzt.
Hauptkomponentenanalyse |
Nichtlineare Anpassung mit Integral
Durch eine Aktualisierung des Anpassungsfunktionsbuilders ist es nun möglich, benutzerdefinierte Anpassungsfunktionen zu erstellen, die ein Integral enthalten. |
Defininieren Sie eine Funktion mit Integration im Anpassungsfunktionsbuilder.
Anpassungsfunktionsbuilder
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Dialogfeld Arbeitsblattnavigation
Mit diesem neuen Dialogfeld können Sie mehrere Blätter in einer Arbeitsmappe oder einem Matrixfenster anzeigen und verwalten. Sortieren Sie die Liste der Blätter nach Name, Größe und anderen Metadateneigenschaften. Ändern Sie die Reihenfolge der Blätter oder wählen Sie mehrere Blätter aus, um diese zu duplizieren bzw. in eine neue Mappe zu verschieben. |
Dialogfeld Arbeitsblattnavigation
Um dieses Dialogfeld zu öffnen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die
Registerkarte Arbeitsblatt und wählen dann Navigieren...
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Benutzerdefinierte Anpassung des Importmenüs
Origin importiert viele häufig verwendete Datenformate von Drittanbietern mit Hilfe von benutzerdefinierten Dialogfeldern, auf die Sie über das Menü Datei: Import zugreifen. Diese neue Version enthält ein Dialogfeld, mit dem Sie das Untermenü benutzerdefiniert anpassen können, indem Sie Dateitypen hinzufügen/entfernen. |
Dialogfeld Benutzerdefinierte Anpassung des Importmenüs
Benutzerdefinierte Anpassung des Importmenüs
Dieses Dialogfeld kann im Hauptmenü über
Datei: Import: Anpassen...
geöffnet werden. |
Weitere Funktionen umfassen:
- Neues Protokollfenster für Meldungen
Dieses Fenster zeigt die wichtigsten Meldungen an, z.B. die erfolgreiche Ausführung von bestimmten Befehlen oder Fehler, die durch verschiedene Operationen erzeugt wurden. Das Fenster kann automatisch im Hintergrund verborgen werden und öffnet sich dann nur, wenn es neue Meldungen anzuzeigen gibt.
- Hilfsmittel Arbeitsblatt aufteilen
Mit diesem neuen Hilfsmittel können Sie Daten in einem vorhandenen Arbeitsblatt nach Spaltengruppen, Zeilengruppen oder anhand einer Spaltenbeschriftung in mehrere Arbeitsblätter aufzuteilen.
- Ausgabe eines Ergebnisblatts für Spaltenstatistik
Die deskriptive Spaltenstatistik erstellt jetzt ein einfaches Ergebnisblatt mit den berechneten Mengen, das Sie zusätzlich zu der Tabelle im Berichtsblatt finden. Auf diese Weise können Anwender die Ergebnisse schnell zeichnen und weitere Berechnungen für sie durchführen.
- Unterstützung von Roh- und Indexdaten für weitere statistische Hilfsmittel
Weitere statistische Hilfsmittel können nun die Anordnung von Rohdaten vs. Indexdaten unterstützen.
- Registerkarte Systempfad im Dialogfeld Hilfsmittel: Optionen
Diese neue Registerkarte beinhaltet Informationen zu unterschiedlichen Systempfaden wie dem Anwenderdateiordner und dem Verzeichnis zur automatischen Speicherung. In diesem Dialogfeld haben Sie die Möglichkeit, einige der Pfade zu bearbeiten und zu ändern.
- Festlegen des Datenbereichs mit X-Werten
Viele Hilfsmittel, z.B. die lineare und nichtlineare Anpassung, erlauben nun das Festlegen eines Datenbereichs mit Hilfe von X-Werten für Anfang und Ende. Auf diese Weise können Operationen wie das Anpassen von mehreren Datensätzen mit unterschiedlichen Abständen und das Beschränken der Anpassung auf den gleichen X-Bereich durchgeführt werden, was nicht möglich wäre, wenn der Bereich nur mit dem Zeilenindex festgelegt werden kann.
- Wiederholen bestehender Analysen auf alle Zeichnungen oder alle Spalten
Sobald eine Operation wie die Kurvenanpassung auf eine Zeichnung in einem Layer oder auf eine Spalte in einem Arbeitsblatt durchgeführt wurde, können Anwender auf das Schloss klicken und die Wiederholung der gleichen Operation für alle Zeichnungen auf der Seite oder auf alle Spalten in dem Quelldatenblatt wiederholen.
- Verbesserungen der Verteilungskurven für Histogramme
Verteilungskurven, die über Histogramme gelegt sind, können mit Hilfe der Dateneigenschaften normiert werden. Weiterhin können Anwender die Normierung als Prozentsatz des höchsten Balkens durchführen. Es gibt zudem die Option, ALLE Normierungskurven in dem Klassifizierungsarbeitsblatt des Histogramms auszugeben. Die Ausgabe in dieses Blatt wird durch Normierung mit Hilfe der Dateneigenschaften erzeugt. Die Parameterwerte für jede Kurve werden in den entsprechenden Beschriftungszeilen gespeichert.
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